22 Sa November 2003
Ein Stück, das mit Gegensätzen spielt, die mehr sind als die Entgegensetzung von Richtigem und Falschem. Antigone, als die Personifikation von Widerstand gegen Gewalt und Unmenschlichkeit, die ihr Leben verliert und erkennen muß, dass die Wahrheit sie nicht rettet. Dem gegenüber der Diktator Kreon, der alle seine Angehörigen verliert und zu spät realisiert, dass er irrt. Die jungen Schauspieler und Schauspielerinnen machen deutlich, dass das Stück nichts an Aktualität eingebüßt hat. Elemente von Tanz und Musik, eindrucksvolle Mimik und Gestik fesseln den Zuschauer und lassen das Verständigungsproblem (die Aufführung erfolgt in niederländisch) zweitrangig werden.
Regie und Bühnenbild: Rudy Meuws.